Nepal, ein faszinierendes Land, das im Himalaya liegt, dank des Mount Everest und vieler anderer Bergriesen eine imposante Kulisse bietet und einen unvergesslichen Aufenthalt garantiert.
Nepal, dessen Hauptstadt Kathmandu ist, befindet sich zwischen 80 und 88 Grad östlicher Länge und 26 und 30 Grad nördlicher Breite. Im Süden und Westen Nepals grenzt Indien, im Norden die tibetische Region der Volksrepublik China und im Osten das Königreich Sikkim, das von Indien annektiert wurde. Die Länge Nepals beträgt ca. 900 km und die Breite zwischen 100 und 241 km. Die gesamte Fläche Nepals beträgt 147.191 km².
Nepal wird in drei verschiedene Höhenzonen geteilt:
Gebirgsrücken des Himalayas
Bergland, das dem Hochgebirge vorgelagert ist
Terai, ein flacher, fruchtbarer Streifen an der Grenze zu Indien.
Die zwei wesentlichsten Täler sind das Kathmandu-Tal (Valley) mit einer Seehöhe von 1.200 m und das Pokhara-Tal (Valley) in 900 m Seehöhe.
Nepal ist das durchschnittlich höchste Land der Welt. Abgesehen vom Mount Everest gibt es noch neun weitere Achttausender. 22 Berge liegen über 7.000 m und 250 über 6.500 m. Der tiefste Punkt im Terai liegt jedoch nur bei 70 m Seehöhe.
Die höchsten Berge des Landes sind:
Mount Everest 8.848 m
Lhotse Shar 8.363 m
Dhaulagiri 8.172 m
Manasllu 8.153 m
Annapurna 8.078 m
Die Schneegrenze liegt bei 5.000m und die Baumgrenze bei 4.300m.

Dezember bis Februar: Während dieser Zeit ist es eher kalt mit Tageshöchstwerten von ca. 18 Grad und Tiefstwerten in der Nacht bis zum Gefrierpunkt. (Die jeweils genannten Temperaturen beziehen sich auf Kathmandu, 1.200m.)
März bis April: Dies ist die zweitbeste Reisezeit. Man erlebt die neuerblühte Natur, jedoch kann diesiges bis wolkiges Wetter vorkommen.
Juli bis September: Der Monsun streift die südlichen und südöstlichen Hänge und es kommt zu zahlreichen Regenschauern.
Anfang Oktober bis Ende November: Dies ist die ideale Reisezeit: Die Fernsicht ist sehr gut, die Tagestemperaturen liegen bei ca. 25 Grad und in der Nacht bei ca. 10 Grad. Bis Mai kommt es nur noch zu seltenen Niederschläge
Generell kann man das Klima nachfolgend einteilen:
Terai: tropisches Klima
zentrale Bergland: subtropisches bis gemäßigtes Klima
Hochgebirgskette: alpines, arktisches Klima
Seit einigen Jahren herrscht Bürgerkrieg in Nepal, der aber nicht alle Regionen des Landes umfasst. Touristen wurden bisher nicht in diesen Konflikt hineingezogen oder sind zu Schaden gekommen. Trotzdem ist Wachsamkeit und Vorsicht geboten.
Das österreichische Außenamt hat auch eine Empfehlung diesbezüglich abgegeben!
Es gibt einige Foren im Internet, wo man sich über spezielle Einzelheiten informieren kann. Unter Links erfahren Sie dazu mehr.
89,5% der Bevölkerung sind Hindus, 5,3% Buddhisten, 2,7% Moslems und der Rest setzt sich aus Christen, Animisten und anderen zusammen.
Als heiliges Tier gilt die Kuh. Am besten ist es Kühe in Ruhe zu lassen, und nicht etwa zu verjagen.
Essen: Die Küche Nepals beschränkt sich hauptsächlich auf fleischlose Gerichte. Das bekannteste Gericht Nepals ist das „Dal Bath“, welches aus Linsen, Gemüse und viel Reis besteht. Es gibt überall Restaurants die europäische Gerichte (Pizza, Steak ...) auf der Karte stehen haben. Wir machen Sie jedoch darauf aufmerksam, dass diese Speisen nicht nach unseren Geschmacksempfinden zubereitet werden.
Getränke: Man sollte darauf achten, nur original verschlossene Flaschen zu bekommen, deren Haltbarkeitsdatum noch nicht abgelaufen ist. Offenes Wasser ist zu vermeiden.
Regierungsform: im Umbruch von Monarchie auf Demokratie
König ohne Machtbefugnis: Gyanendra Bir Bikram Shah Dev
Ehtik:
Die traditionellen Verhaltensregeln gelten nicht zwingend für Touristen, jedoch sollte man folgende Regeln beachten:
Zurückhaltendes Auftreten gegenüber nepalesischen Frauen; die Beziehung zwischen Mann und Frau wird sehr streng gehandhabt.
Öffentliche Zärtlichkeiten sollte man unterlassen, da schon ein Kuß als hocherotischer Akt angesehen wird.
Kindern und Bettlern sollte man trotz Mitleid kein Geld geben. Die Kinder werden sonst zum Betteln gezwungen. Wenn man eine Freude machen möchte, kann man ihnen Süßigkeiten geben.
Telefonvorwahl: 00977
Netzspannung: 220 V, 50 Hz.
Landeswährung:
Die Währung ist die Nepalesische Rupie (NR), die in 100 Paisa aufgeteilt wird. Die Ein- und Ausfuhr von Rupien ist verboten.
Fremdwährung:
Ausländische Währungen dürfen unbegrenzt ein- und ausgeführt werden, jedoch müssen sie deklariert werden. Zu beachten ist, daß nur höchstens 10% der eingeführten Währung bei der Ausreise von Landes- in Fremdwährung zurückgetauscht werden dürfen. Euroschecks werden in Nepal nicht akzeptiert. Abgesehen von Rupien werden auch US-Dollar gerne akzeptiert. Travellerschecks in Dollar werden ebenfalls problemlos eingetauscht.
Tip:
Beim Eintauschen des Geldes sollte man darauf achten, daß man nicht nur große Scheine bekommt, da die Nepalis nur selten genügend Wechselgeld besitzen. Weiters sollte man bei der Reiseplanung berücksichtigen, daß der Geldumtausch nur in den größeren Städten möglich ist.
Am billigsten kann man außerhalb der Touristenzentren einkaufen. Auf den Bergen werden mit steigender Höhe auch die Preise immer teurer.
Nepalesisch gehört zu den asiatischen Sprachen und ist der indischen Sprache sehr ähnlich, jedoch teilt sich diese Sprache in zahlreiche Dialekte.
Da Englisch seit einigen Jahren als Unterrichtsfach in den Schulen geführt wird, ist es kein Problem sich mit englisch zu verständigen.
Vorgeschrieben sind keine Impfungen, jedoch sind zu empfehlen:
Tetanus
Hepatitis A,B
Typhus
Malaria, ist nur in bestimmten Gegenden und zu bestimmten Jahreszeiten notwendig (Nachfrage beim Gesundheitsamt bzw. bei Tropenmedizinern)
Die Nepal Standard Time (NST) ist der Mitteleuropäischen Zeitmessung 4 Stunden und 45 Minuten (während der Sommerzeit 3 Stunden und 45 Minuten) voraus.
Der Greenwich Mean Time ist Nepal insgesamt 5 Stunden und 45 Minuten und der Indian Standard Time 15 Minuten voraus.
Der nepalesische Kalender unterscheidet sich von unserem gregorianischen Kalender wie folgt:
Neujahr ist in Nepal jeweils im April. Im April 1998 begann in Nepal das Jahr 2055 B.S oder V.S (benannt nach König B(V)ikramaditya Samvat), gezählt ab 57 v. Chr.
Das Jahr teilt sich, wie auch bei uns, in 12 Monate, nur das die Nepali-Monate in der Mitte unserer Monate anfangen:
Baishakh (14. April – 13. Mai)
Jestha (14. Mai – 13. Juni)
Ashad (14. Juni – 13. Juli)
Shrawan (14. Juli – 13. August)
Bhadra (14. August – 13. September)
Ashwin (14. September – 13. Oktober)
Kartik (14. Oktober – 13. November)
Mangsir (14. November – 13. Dezember)
Poush (14. Dezember – 13. Jänner)
Magh (14. Jänner – 13. Februar)
Phalgun (14. Februar – 13. März)
Chaitra (14. März – 13. April)
Die Wochentage sind so wie in Europa, abgesehen davon, daß Samstag der wöchentliche Ruhetag ist.
In allen offiziellen Dokumenten und Kalendern wird Nepal in der B.S- oder V.S-, aber auch in unserer Zeitrechnung geführt.
In Nepal leben zahlreich verschiedene Volksgruppen, was dazu führt, daß viele Feste veranstaltet werden, die zum Teil nur auf gewisse Landesteile begrenzt sind. Daher ist es fast unmöglich, während eines Aufenthaltes in Nepal keines dieser Feste mitzuerleben.
Es ist leider nicht möglich, den genauen Zeitpunkt solcher Feste anzugeben, da diese sich nach dem Mondkalender (alle drei Jahre ein Schaltjahr) richten und sich daher von Jahr zu Jahr um Wochen verschieben können.
Träger: Nur für das Gepäck zuständig, spricht gebrochen englisch. Kosten: ca. 8 US$ pro Tag
Guides: Trägt kein Gepäck, spricht gut englisch und ist auch in der Landeskunde bewandert.
Kosten: ab ca. 12 US$ pro Tag
Vor Trekkingbeginn sollte man abklären, wer die Kosten für Verpflegung und Übernachtung trägt. Weiters muss man beachten, dass man während der Tour für Träger und Guide verantwortlich ist (Unfallkosten!). Da die Trekkingrouten gut beschrieben und begehbar sind, kann man auch ohne Träger bzw. Guide auskommen.
Da es in Nepal viele unterschiedliche Klimazonen (von –10 Grad bis +30 Grad) gibt, ist es schwer die optimale Reiseausrüstung zusammenzustellen. Wichtig sind vor allem gut eingelaufene Schuhe, Sonnenmilch und Sonnenbrille (tagsüber kann es sehr heiß werden), Kopfbedeckung, Schlafsack (sollte einen Komfortbereich von mindestens 0 Grad haben), Regenumhang, warme und luftige Kleidung ...